Seminare - Schulungen

In der Pflege werden Schulungen sowie Fort- und Weiterbildungen sowohl vom Arbeitgeber als auch von den prüfenden Institutionen (Heimaufsicht/MDK) gefordert. Sie sollen durch Anpassung an berufliche Neuerungen den Erhalt der Qualifikation sichern und können einen Zeitraum von wenigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen umfassen. Da sie auch im Interesse der Arbeitgeber liegen, werden sie zum Teil von diesen finanziert. Grundsätzlich liegen sie jedoch im Eigeninteresse und in der Verantwortung der Pflegefachkraft.

Meine Seminare können Sie firmenübergreifend oder als exklusive Inhouse-Veranstaltungen buchen. Die Teilnehmerzahl legen wir gemeinsam und themenabhängig fest. Mein Honorar erfahren Sie ebenfalls im persönlichen Gespräch. Hierzu unterbreite ich Ihnen gerne ein schriftliches Angebot.

Mein Bestreben ist es, praxisnah zu unterrichten, da die Teilnehmer davon am meisten profitieren.

Schulung der Qualitätsindikatoren

Ab Oktober 2019 sind stationäre Einrichtungen verpflichtet, zwei Mal pro Jahr eine interne Prüfung aller Bewohner durchzuführen. Dies ist eine Voraussetzung, um mit der veränderten Prüfung des MDK konform zu gehen. Um den Anforderungen gerecht zu werden, ist eine gute Vorbereitung essentiell.

Durch die Veränderungen in der Qualitätsprüfung ab Oktober 2019, kommt eine zusätzliche Aufgabe auf die stationären Einrichtungen zu. Die Maßstäbe und Grundsätze (MuG) geben hierzu nähere Auskunft – mehr Informationen finden Sie unter www.mds-ev.de.

Die Einrichtungen müssen zukünftig zwei Mal pro Jahr mit Blick auf alle Bewohner einen Fragenkatalog mit 98 Fragen beantworten. Diese Fragen nennt man Indikatoren. Die Indikatoren sind:

  1. Erhalt der Mobilität
  2. erhaltene Selbstständigkeit der Alltagsverrichtungen
  3. erhaltene Selbstständigkeit bei der Gestaltung des Alltagslebens
  4. Entstehung eines Dekubitus
  5. schwerwiegende Sturzfolgen
  6. unbeabsichtigter Gewichtsverlust
  7. Durchführung eines Integrationsgespräches
  8. Anwendung von Gurten
  9. Anwendung von Bettseitenteilen
  10. Aktualität der Schmerzeinschätzung

Diese Daten müssen an sogenannten Stichtagen aufgenommen und per Online-Übertragung an die DAS (Datenauswertungsstelle) übersendet werden.

Kontaktdaten zur Datenauswertungsstelle Institut aQua in Göttingen
Mail: office@aqua-institut.de
Internet: www.aqua-institut.de
Telefon: 0551-789-520
Fax: 0552- 7895210

In der Schulung lernen Sie den Ablauf kennen. Durch praktische Übungen finden Sie einen Zugang zur internen Überprüfung. Gemeinsam erarbeiten wir, welche Vorbereitungen Sie treffen können, um den Fragenkatalog schnell und einfach zu bearbeiten.

Schulung der Qualitätskriterien (QPR) und Qualitätsaspekte

Ab Oktober 2019 wird der MDK mit einer neuen Prüfungsform in den stationären und teilstationären Einrichtungen die Qualitätsprüfung durchführen. Diese Schulung befasst sich damit, welche Vorbereitungen Sie treffen sollten, um mit den Veränderungen umgehen zu können.

Die Qualitätsaspekte, die durch den MDK in Zukunft geprüft werden, beinhalten einige Neuerungen.

  • 1. Veränderung: Der MDK muss sich zukünftig einen Tag vor der Prüfung anmelden. Sie müssen hierzu zwischen 12 und 16 Uhr einen Anruf oder ein Fax erhalten. Hat sich der MDK nicht vorher angemeldet, darf die Prüfung nicht durchgeführt werden.
  • 2. Veränderung: Bis Oktober hat der MDK den Prozess und die Struktur geprüft; ab Oktober wird er die Ergebnisse überprüfen. Was bedeutet das für die Praxis? Zum einen wird der MDK prüfen, ob die von Ihnen erstellten Fragenkataloge plausibel sind. Das bedeutet: Kann der Gutachter nach Inaugenscheinnahme des Bewohners nachvollziehen, warum Sie welche Bewertung abgegeben haben? Passt dies mit dem zusammen, was der Gutachter sieht? Die Plausibilitätsprüfung fließt nicht in die Bewertung des MDK ein.
    Zum anderen prüft der MDK anhand von sogenannten Leitfragen, ob und wie Sie mit Ihren Maßnahmen zum Erhalt der Selbstständigkeit und der Fähigkeiten des Bewohners beitragen. Auf diesen Leitfragen basiert dann die Bewertung, die in die Endbewertung einfließt.
  • 3. Veränderung: Die Darstellung der Bewertung

Schulung der Expertenstandards

In den Einrichtungen gibt es schon seit Jahren Arbeitsablaufbeschreibungen und Pflegestandards. In der Regel werden diese Ablaufprozesse in Qualitätszirkeln entwickelt, meist durch ein hausinternes Qualitätsteam. Ziel festgelegter Abläufe ist eine Vereinheitlichung der Versorgung aller Bewohner und eine gleichbleibend hohe Qualität. Die Abläufe sollen den Pflegekräften zudem Sicherheit in den Vorgängen vermitteln.

Die bisherigen Pflegestandards hielten Überprüfungen seitens der Wissenschaft und des Qualitätsmanagements nicht stand. Auch eine Übertragung auf andere Einrichtungen oder ein Vergleich mit Einrichtungen mit gleichem Aufgabenschwerpunkt war kaum möglich. Im Gegensatz dazu sind die aktuellen nationalen Expertenstandards wissenschaftlich fundiert. Diese einheitliche Regelung dienen der Vergleichbarkeit. Die jeweilige Einrichtung (ambulant/stationär) hat die Möglichkeit, individuelle hausinterne Standards festzulegen.

Mein Bestreben ist es, durch praxisnahe Schulung die Umsetzung der Expertenstandards zu vermitteln.

  • „Schulung als Update „ aller derzeit geltender Expertenstandards
    Sie möchten sich und Ihre Mitarbeiter auf den neuesten Stand der Expertenstandards bringen? Dann ist dieses Seminar genau der richtige Weg dazu. In komprimierter Form erhalten Sie je nach Wunsch die neuesten Informationen zu allen oder zu den von Ihnen ausgewählten Standards. Diese Schulung kann sowohl als Tages- als auch als Halbtagesschulung gebucht werden. Bei einer Halbtagesveranstaltung können bis zu drei Themen behandelt werden. Gerne erstelle ich Ihnen ein individuelles Angebot.
  • Schulung zum Expertenstandard Dekubitusprophylaxe
    Menschen mit einem Risiko für eine Dekubitusentstehung sind in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens und in der Häuslichkeit zu finden. Der Expertenstandard richtet sich an Pflegefachkräfte in Einrichtungen der ambulanten Pflege, der stationären Altenhilfe und der stationären Gesundheitsversorgung. Der Standard bezieht die Angehörigen und andere informelle Pflegekräfte ausdrücklich mit ein, denn sie übernehmen, insbesondere in der häuslichen Versorgung, eine wichtige Rolle im Rahmen einer wirksamen Dekubitusprophylaxe. 2017 wurde der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe neu überarbeitet.
  • Schulung zum Expertenstandard chronische Wunden
  • Schulung zum Expertenstandard Sturzprophylaxe
  • Schulung zum Expertenstandard Schmerzmanagement
  • Schulung zum Expertenstandard Förderung der Harnkontinenz
  • Schulung zum Expertenstandard Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege
  • Schulung zum Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege bei chronischen Schmerzen
  • Schulung zum Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz
  • Schulung zum Expertenstandard nach § 113a SGB XI Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege

Schulung der Begutachtungsrichtlinien für erwachsene Personen

Ihre Bewohner/Kunden möchten einen Pflegegrad oder es soll eine Höherstufung durchgeführt werden. Diese Schulung zeigt Ihnen, worauf genau Sie achten sollten und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um einen Pflegegrad zu erhalten oder eine Höherstufung zu erreichen. .... Lesen Sie mehr

Schulung der Begutachtungsrichtlinien für Kinder/Jugendliche

Die Begutachtung von Kindern/Jugendlichen stellt eine besondere Anforderung an den Gutachter. Grundlage für diese Schulung ist es, sich eingehend auf diese Begutachtung vorzubereiten und die Grundlagen und Besonderheiten zu kennen.

Schulung zur Entbürokratisierung in der Pflege (Strukturierte Informationssammlung; SIS)

Die Strukturierte Informationssammlung (SIS) ist ein neues Konzept zum Einstieg in den vierstufigen Pflegeprozess. Sie ermöglicht, dass eine konsequent an den individuellen Bedürfnissen der pflegebedürftigen Person orientierte Maßnahmenplanung erfolgen kann. Die Strukturierte Informationssammlung erfolgt in der Regel im Rahmen eines Erst- oder Aufnahmegesprächs im Dialog zwischen pflegebedürftiger Person und Pflegefachkraft.

Es werden fachliche Einschätzungen zur individuellen Pflegesituation in fünf Themenfeldern vorgenommen.

  • Kognition und Kommunikation
  • Mobilität und Bewegung
  • krankheitsbezogene Anforderungen und Belastungen
  • Selbstversorgung
  • Leben in sozialen Beziehungen

Im Rahmen des Pflegeprozesses muss jedoch durch die Pflegefachkraft eine breitere Perspektive eingenommen werden. Für den ambulanten Sektor wurde die Thematik „Haushaltsführung" als sechste pflegerelevante Kategorie hinzugenommen und für den stationären Sektor die Thematik „Wohnen/Häuslichkeit". Wenn die entsprechenden Themenfelder bearbeitet wurden, hat die Pflegefachkraft die Aufgabe, eine Risiko-Einschätzung anhand der im Themenfeld erwähnten Einschränkungen vorzunehmen. Anschließend wird ein Maßnahmenplan erstellt, anhand dessen die Mitarbeiter die Versorgung durchführen können.

Diese Schulung ist als 2-Tage-Schulung gedacht. Bevor Sie die Umstellung beginnen, sollten so viele Mitarbeiter wie möglich an dieser Grundschulung teilnehmen, um den Umstellungsprozess möglichst gut durchlaufen zu können. Am ersten Tag der Schulung werden die Grundlagen erläutert. Am zweiten Tag erlernen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Umgang mit dem neuen System. Anhand der geübten Beispiele können die Mitarbeiter erkennen, worauf bei der Bewertung der Risiken zu achten ist. Anschließend überlegen Sie gemeinsam, wie die Umstellung am besten gelingen kann und welchen Zeitrahmen man hierfür benötigt.

In Ihrem Unternehmen wurde die Umstellung schon vorgenommen? Dann biete ich Ihnen gerne eine Tagesschulung für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Hier werden die theoretischen Grundlagen sowie die praktischen Beispiele ebenfalls behandelt, jedoch in reduzierter Form. Dies begründet sich damit, dass Ihre neuen Mitarbeiter ja schon geübte Kollegen haben, die weitere Erklärungen geben können.